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Das kooperative Forschungskolleg "FamiLe - Familiengesundheit im Lebensverlauf" der Hochschule Osnabrück und der Universität Witten/Herdecke verfolgt das Ziel, vertiefende Erkenntnisse zur Rolle der Familien für die Förderung von Gesundheit sowie die Bewältigung von Krankheit und Pflegebedürftigkeit zu gewinnen. Hierfür wird eine Lebenslaufperspektive eingenommen, in der der Umgang der Familien mit Gesundheit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit vor dem Hintergrund verschiedener Lebens- und Familienphasen untersucht wird.

Entsprechend werden in den Promotionsvorhaben Gesundheit und Gesundheitsverhalten während der Familienbildungsphase, die Bewältigung von Krankheit/Pflegebedürftigkeit in den Familien sowie Familien in der Endphase des Lebens einzelner Familienmitglieder fokussiert.

Die Promovierenden werden anhand dieser Themenschwerpunkte ihre Forschungsvorhaben eigenständig planen, durchführen und evaluieren. Unterstützung erfahren sie in diesem Prozess durch Betreuer-Tandems der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Mentoring durch Post-Doktoranden, vierteljährliche Forschungskolloquien sowie Ringvorlesungen. Zudem besteht für alle Kollegiatinnen und Kollegiaten die Gelegenheit zu einer Intensivarbeitsphase im Ausland. Erwartet werden die Teilnahme wissenschaftlichen Fachkongressen und das Verfassen von Publikationen in referieten Zeitschriften. Nach 1,5 Jahren und nach 3 Jahren werden Ergebnisse der Forschungsarbeiten im Rahmen internationaler bzw. nationaler, durch das Kolleg organisierter Fachtagungen öffentlich präsentiert und diskutiert.

Im Juni 2015 startete das kooperative Forschungskolleg " Familiengesundheit im Lebensverlauf" mit zwölf neuen Promovierenden und zwei neuen Postdoktorandinnen in eine zweite Förderphase. Die Fortsetzung des Forschungskollegs umfasst eine neue Laufzeit von weiteren drei Jahren (Juni 2015 bis Mai 2018).

 

 

Das Forschungskolleg wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (FKZ 01KX1113A; FKZ 01KX1113B). Weiterführende Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Sie hier.